CRM und Marketing-Automation in Verlagen

Cover der Umfrage zu CRM und Marketing-Automation

Wer das Thema „Endkundenbeziehung“ ernst meint muss sich auch mit den technologischen Voraussetzungen dafür auseinandersetzen: Customer-Relationship-Management-Systeme. Diese dort analysierbare Sammlung an Kundenwissen ist aber kein Selbstzweck, sondern Basis für (Marketing)Aktionen der Unternehmen mit eben diesen Kunden, idealerweise sind viele Prozesse hier auch gleich automatisiert – also „Marketing-Automation“. Wie sieht hier aber im Moment der Einsatzgrad dieser Technologien in Verlagen aus? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, hat die Peergroup „Markt und Marketing“ der IG Digital des Börsenvereins eine kurze Umfrage gestartet, um hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Immerhin 150 Verlage nahmen an der Befragung teil – diese ist mit Blick auf die Zusammensetzung der Unternehmensgrößen und Strukturen durchaus repräsentativ und entspricht dem Branchendurchschnitt.

Die Mehrheit der Verlage (54 %) setzt gar kein CRM-System ein. Tatsächlich wollen aber fast 70 % der Verlage, die kein CRM einsetzen, dies auch die nächsten drei Jahre nicht tun. Konsequenterweise sieht die Situation im Bereich Marketing-Automation ähnlich negativ aus: Gerade einmal 14 % der Befragten will diese in den nächsten 3 Jahren einrichten.

Interessant dabei: Die Verlage, bei denen sich CRM-Systeme im Einsatz befinden, sind mehrheitlich zufrieden. Und die Verlage, die Marketing-Automation einsetzen, machen dies vorwiegend zur Kundensegmentierung und individuellen Ausspielung von Werbung/Content.

Die Verlage, die diese Instrumente (meist aus Budget-, noch öfters aus Ressourcengründen) langfristig nicht einsetzen, drohen im Bereich Endkundenbeziehung/-marketing am Ende des Tages abgehängt zu werden.

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