Start der Reihe “Blick hinter die Kulissen. AKEP vor Ort” bei w3l

Der AKEP ist mit einem neuen Format in den Herbst gestartet, dem “Blick hinter die Kulissen”. Zu Gast waren wir bei w3l in Witten. Gestartet als Verlag, betreibt w3l heute zusätzlich eine IT-Beratung und eine Akademie. Ganz im Zeichen dieses Wandels lautete der Titel des Vortrags auch: “Vom Verlag zur Akademie”.

Witten ist Ruhrpott-Kernland. Ebensoweit von Bochum wie von Dortmund entfernt, ist die Stadt heute vor allem für ihre stets klamme Privatuniversität bekannt – und vielleicht noch für “Eddies Durst und Wurstexpress”.
Direkt neben der Uni stehen die Überreste des Thyssen-Werkes, das zu einem Dienstleistung- und Gewerbezentrum umfunktioniert worden ist. Ein perfektes Umfeld für einen jungen Verlag, der sich zur Akademie gemausert hat.  Im Gebäude der früheren Thyssen-Werkstätten werden heute Lehrwerke für die Ausbildung erstellt, verwaltet und medienneutral vorgehalten. Zielgruppe sind nicht nur die über 100 Studierenden des hauseigenen Studiengangs zum Web- und Medieninformatiker, sondern auch der Buchhandel und institutionelle Nachfrager, die den Inhalt über Standardschnittstellen in ihre eigenen E-Learning-Plattformen einbeziehen.

[imagebrowser id=1] w3l hat mit diesem Angebot nach einigen Jahren der Unsicherheit, ein funktionierendes und stetig wachsendes Geschäftsfeld erschlossen. Nur noch zu 25 Prozent generieren sich die Umsätze aus dem Verlagsanteil. Vor allem der eigene Studiengang, der in Zusammenarbeit mit der FH-Dortmund angeboten wird, trägt zum Wachstum bei. Demnächst will das Unternehmen auch einen Abschluss zum Wirtschaftsingenieur anbieten, die Nachfrage ist da.

Die Software für die medienneutrale Datenhaltung wird intern entwickelt. So wird gewährleistet, dass die Inhalte aus dem digitalen Manuskript (mein als einfache Word-Vorlage) akkurat und automatisiert in den Satz gehen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 30 Mitarbeiter in denBereichen Verlag, IT-Beratung und Entwicklung. Und wenn die Beschäftigen Hunger haben, gehen sie ab und zu auch mal vor das Werkstor und lassen sich von Eddie eine waschechte Doppelcurry zubereiten.

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