#akep15: Vom Content zum Produkt: Chancen und Grenzen automatisierter Qualitätssicherung (Marietta von Lupin)

Im Bereich der Fachmedien leben Online-Rechercheprodukte zu einem entscheidenden Teil von ihrer Aktualität. Diese Kundenerwartung läßt sich unter anderem durch Automatismen in der Digitalisierung der Inhalte und der Produktion realisieren. Zusätzlich erfordert ständig steigender Kostendruck technisch standardisierte Verfahren. Dementsprechend muß auch die Qualitätssicherung entlang des Verarbeitungsprozesses über weite Strecken maschinell erfolgen. Welche Möglichkeiten der Automatisierung es in diesem Zusammenhang gibt und an welche Grenzen sie unweigerlich stößt, wird am Beispiel von JURION, einer Online-Anwendung für Juristen, skizziert.

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Marietta von Lupin (Wolters Kluwer)

marietta_von_lupinNach dem Studium der Anglistik und Germanistik und einem Verlagsvolontariat begann Marietta von Lupin ihre berufliche Laufbahn in München in einem geisteswissenschaftlichen Fachverlag in der Herstellung. Bereits dort hat sie sich mit der Produktion unterschiedlicher Medien aus medienneutral aufbereitetem Content in SGML befasst. „Single Source Production“ hat sie auch bei der Wolters Kluwer Deutschland GmbH gereizt, als sie 2002 als Herstellerin am Standort Unterschleißheim angefangen hat. Ein großes Projekt zur Einführung eines Content Management Systems und der zugehörigen Prozess- und Datenstandardisierung für ganz Wolters Kluwer Deutschland hat sie schließlich an den Standort Köln geführt. Dort hat sie 2007 ein Team zur zentralen Erfassung von Verlagscontent in XML aufgebaut und 2011 das Team „Cross Media Management“ eingeführt, das als Schnittstellenfunktion zwischen Produktmanagement und Produktion die Standardisierung der Produktionsprozesse und Produktausgestaltung vorantreibt. Seit 2013 leitet sie die Abteilung „Elektronische Produktion“, die aus Verlagscontent elektronische Rechercheprodukte kompiliert und on- und offline zur Verfügung stellt.

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#akep15: Gesteuertes Crowdsourcing versus Autor – wer bietet mehr? (Nadja Kneissler)

Bisher wurden nautische Reiseführer oder Bikeguides  von Autoren verfasst, die dafür ihre Reviere intensiv bereist haben. Zukünftig könnten die Inhalte per automatisiertem  Crowdsourcing in ständig aktualisierter Form angeboten werden. Am  Beispiel SonarPhone T-Box wird dieser Weg vorgestellt. Was sind die Chancen? Was sind die Risiken?

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Nadja Kneissler (Delius Klasing)

Nadja Kneissler Verlagsleitung Buch DK 2014 SRe_IMG_2299Nadja Kneissler ist Biologin. Sie war von 1991 bis 2008 im Verlag Eugen Ulmer tätig  als Lektorin und später als Verlagsleiterin Buch. Seit 2008 ist sie Verlagsleiterin Buch beim Delius Klasing Verlag. Sie lebt in Hamburg.

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Kay Herget

kay2Kay Herget leitet das Marketing und das Business Development der Bosch SoftTec GmbH, einer Bosch Car Multimedia-Tocher, seit September 2013. Er ist verantwortlich für die globale Marketing-Kommunikation, das strategische Marketing und das Business Development. 2004 schloss er sein Studium der Wirtschafts und Sozialwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg ab. 2004 startete er seine Karriere bei Bosch im Junior-Management-Programm. Bevor er zu Bosch SoftTec kam, arbeitete er unter anderem als Referent des Marketing- und Vertriebsvorstandes bei Bosch Solar Energy. Vor 2004 arbeitete Kay Herget in einer Beratung für Informationstechnologie und Services, als Teamleiter im Event-Marketing sowie im Brand-Management, Direct-Marketing und für Siemens im Corporate Marketing.

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kayherget

Twitter: @Herg4711

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Marguerite Joly

MJ_201404Marguerite Joly  leitet den Bereich Neue Geschäftsinitiativen bei den Ullstein Buchverlagen. Dazu gehören die digitalen Imprints  »Forever« und »Midnight« sowie die Lesercommunity vorablesen.de. Bereits bei Tanzplan Deutschland, dem Forschungsprojekt Hybrid Plattform und txtr hat Marguerite Joly Strategien für zeitgemäße Kommunikationsplattformen entwickelt. Bei txtr konzipierte sie einen internationalen Online Portal für Frauenliteratur. Zuletzt war sie Head of Marketing and Business Development bei epubli.

Ihr Vortrag auf der #akep15: Der neue Verlag – das beste aus zwei Welten

 

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#akep15: Marguerite Joly, Der neue Verlag – das beste aus zwei Welten

Gute Geschichten – darum ging und darum geht es beim erfolgreichen Verlegen. Die heutigen Möglichkeiten, qualitativ hochwertige Inhalte auf ganz neuen Wegen zu vermitteln, machen das Buchgeschäft aufregender denn je. Digitale Innovationen rücken Herstellung, Vermarktung und Vertrieb von Büchern aber auch das Entwickeln ihrer Inhalte in ein ganz neues Licht. Wie kann ein Verlag zum StartUp werden, die neuen Potentiale nutzen und so guten Geschichten den bestmöglichen Weg zu neuen Lesern sichern?

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#akep15 Referenten im Interview: Dr. Stephan Erlenkämper, Mayersche

Was sind aus Ihrer Sicht die Technik-Megatrends der nächsten zehn Jahre?

Ich sehe drei Trends:

  1. Wir werden eine noch weitergehende Abstraktion erleben, Spezifikationen von Hardware verlieren an Bedeutung: Speicherplatz, Rechenpower und Content kommen über spezialisierte Dienstleistungsverträge aus der Cloud.
  2. Die durch Cloud-Auslagerung verringerten Anforderungen degenerieren Hardware zum Commodity (Intel plant Rechner im USB-Stick-Format, Rasperry Pi, Amazon Dash-Button). Hardwarekosten verlieren ihre bremsende Wirkung, was das IoT weiter „befeuert“.
  3. Es werden sich API-Standards etablieren, die eine herstellerübergreifende Vernetzung von Objekten zulassen. Hersteller werden merken, dass proprietäre Standards an dieser Stelle die Verbreitung und somit das eigene Geschäftsmodell hemmen. Open-Source wird sich auch an dieser Stelle durchsetzen.

Warum ist IoT gerade jetzt in aller Munde?

Because we can… Der technische Fortschritt hat das IoT aus der technischen Spinnerecke geholt. Schließlich wird schon Jahre darüber sinniert, dass bald das Sofa mit der Stehlampe sprechen wird – aber es ist bis dato immer an technischen Hürden gescheitert. Diese wurden zunehmend abgebaut und es ist schon fast nicht mehr bemerkenswert, dass sich die Kaffeemaschine neue Rezepte aus dem Internet besorgt, die Waschmaschine online eine Reparatur fordert und die Waage mein Gewicht zu facebook postet. Aber will ich das? Es ist an der Zeit, dass wir uns mit den Chancen – und den Gefahren des IoT auseinandersetzen – sowohl wirtschaftlich, als auch informationstechnologisch und nicht zuletzt ethisch. Die Suche nach den großen Geschäftsmodellen hat begonnen…

Was sind aus Ihrer Sicht die interessantesten IoT-Anwendungen derzeit?

Das ist meines Erachtens eine schwierige Frage, da für eine Antwort zunächst definiert werden müsste, wo das IoT anfängt – und wo es aufhört. Ich halte die Bereiche Home-Automation, In-Car-Entertainment und Apple Health für grundsätzlich hochinteressant. Allesamt aber proprietäre Systeme die noch in den Kinderschuhen stecken. Ich bin vollkommen überzeugt, dass das IoT technische Grundlage grandioser Anwendungen sein wird – aber ich habe heute leider noch keine Vorstellung, welche das sein werden.

Warum macht es Sinn über Veränderungen durch das IoT nachzudenken – und welche sehen Sie?

Meiner Ansicht nach wird das IoT nicht nur einen großen Teil der (heute) zwischenmenschlichen Kommunikation ablösen, sondern auch Kaufentscheidungsprozesse automatisieren. Es ist nur noch ein kleiner Schritt vom Dash-Button zur automatischen Nachbestellung durch die Waschmaschine selbst – und vielleicht wird die smarte Glühbirne zukünftig auch selber entscheiden, wo sie wann welchen Strom einkauft.

Ist man als Anbieter dann aber nicht im entsprechenden Netzwerk vertreten, hat man sich aus dem Markt manövriert. Somit ist es unbedingt geschäftsrelevant, auf dem Laufenden zu bleiben. Dies betrifft einerseits Anwendungsmöglichkeiten und deren Implikationen auf Mediennutzung im privaten Umfeld des Kunden. Andererseits ist es gut vorstellbar, dass Kundengeräte (Smartphone, etc.) und Ladeneinrichtungen zukünftig stärker interagieren – weit über die von iBeacons & Co heute gesehene Intensität hinaus. Wer hier nicht mitmacht, Erlebnisse nicht bietet, verliert den affinen Kunden (und gewinnt womöglich den Verweigerer). In jedem Fall sollte es aber eine bewusste Entscheidung sein, etwas zu tun – oder nicht. Die schlechteste aller Optionen ist festzustellen, dass man es verpasst hat.


 

Portrait Erlenkaemper

Dr. Stephan Erlenkämper, Mayersche Buchhandlung KG

Herr Dr. Erlenkämper wurde am 26.08.1975 in Köln geboren und verbrachte seine Schulzeit in Aachen, wo er 1995 sein Abitur ablegte. Im Anschluss absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann und studierte an den Universitäten Aachen und Eichstätt-Ingolstadt Betriebswirtschaft, bevor er am Lehrstuhl für Absatzwirtschaft und Marketing an der bayerischen Universität promovierte.

Es folgten Stationen als Marketingleiter und Prokurist einer Wohnungsbaugesellschaft in Ingolstadt und als International Business Manager bei der Media-Saturn Holding / METRO AG in Ingolstadt. Zuletzt war er als Prokurist bei Paul’s Model Art (Minichamps) tätig und trug die kaufmännische Verantwortung für Konzerngesellschaften in Deutschland, USA und Hong Kong.

Seit Juni 2014 ist er Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der Mayerschen Buchhandlung KG. In dieser Funktion verantwortet er die Ressorts IT, Technik, Organisation und Direktvertrieb.

 

 

 

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#akep15 – Content für das Internet der Dinge

Die #akep15 widmete sich in diesem Jahr auf den Buchtagen Berlin dem Thema Content für das Internet der Dinge

 

 

 

 

 

 

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#akep15 Early-Bird: Gunter Dueck kostenfrei

Für schnelle Besteller haben wir in diesem Jahr eine ganz besonderes Dankeschön: die ersten 50 Teilnehmer der #akep15 erhalten ihr persönliches Exemplar von Gunter Duecks „Verständigung im Turm zu Babel“ als kostenfreies eBook zur Einstimmung auf die Buchtage Berlin. natürlich wahlweise als ePub, PDF oder Mobi. *Anmeldung für Schnellentschlossene >>
Guenter Dueck: Verständigung im Turm zu Babel
In einer immer komplexer und globaler werdenden Welt ersticken wir in „Kommunikationsproblemen“. Dieses Buch handelt von der Babylonischen Entwirrung, also von der besseren Verständigung. Menschen reden in aller Regel miteinander so, als wären sie in etwa gleich. Sie sind es aber nicht! Deshalb heißt Verständigung nicht nur, sich auszudrücken, sondern auch, zu erfahren, wer der andere ist. Gunter Dueck schildert anhand lebensnaher Beispiele, wie man auf Verschiedenheiten eingehen und so auf verschiedenen Ebenen effektiver kommunizieren kann.

 

*Den Downloadlink erhalten Teilnehmer nach der Registrierung per Email

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