Leserbindung im digitalen Zeitalter

Der Buchmarkt scheint die jungen Leserinnen und Leser zu verlieren, so legen es im Auftrag des Börsenvereins erhobene Daten der Gesellschaft für Konsumgüterforschung nahe. Das Bild der Leselandschaft wird komplexer, wenn man die Bereiche mit einbezieht, den die Befragung nicht in den Blick genommen hat: Auf sozialen Plattformen und in selbstorganisierten Foren finden sich junge Menschen über Romane und Gedichte zusammen und das in sehr großer Zahl.

In dieser Table Session geht es um die entwicklungspsychologisch so entscheidenden Phasen langfristiger Bindung an das Lesen. Erkundet werden die neuen Wege des Lesens, ihre medialen Formen und bevorzugten Textgattungen, die aus jungen Menschen lebenslange Leserinnen und Leser machen.

Eine Table Session mit Prof. Dr. Gerhard Lauer, Professor für Digital Humanities an der Universität Basel, im Rahmen der #igd19.

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Über den Referenten

Foto von Gerhard Lauer

Gerhard Lauer ist Professor für Digital Humanities an der Universität Basel. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie, Judaistik und Musikwissenschaft war er von 2002 bis 2017 Professor für Deutsche Philologie an der Universität Göttingen.

Zuletzt erschienen sind „Johann Friedrich Blumenbach. Race and Natural History 1750-1850“ (zus. mit N. Rupke, Routledge 2019), „Wilhelm von Humboldt. Schriften zur Bildung“ (Reclam, 2017)

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