Klemens Skibicki: Digitalisierung – mehr Kopfsache als Technologie

Foto von Klemens SkibickiDigitalisierung, Content Marketing, Industrie 4.0, Internet der Dinge … der Strukturwandel zum digitalen Strukturwandel betrifft alle Branchen, da sich die Rahmenbedingungen für alle Unternehmen verändert. Genauso vielseitig und komplex wie die Veränderung ist auch die Desorientierung in den Führungsetagen etablierter Unternehmen. Einige verharren in Alibi-Aktionen, die anderen entfachen mehr oder weniger ziellosen Aktionismus. Orientierung und Zielvisionen sind hier gefragt.

Genau an diesem Punkt setzt der Vortrag von Prof. Skibicki an. Er skizziert den Übergang vom Industriezeitalter mit seinen Wertschöpfungsketten, Hierarchien und Push-Kommunikation hin zu neuen, in Netzwerkstrukturen ablaufenden Prozessen, die durch den Dreiklang des Internet der Dinge, des mobilen Webs und dem Social Web entfacht wird.

Eine Keynote der Jahrestagung der IG Digital.

Montag, 11. Juni, 11:45 Uhr

Prof. Dr. Klemens Skibicki (Jahrgang 1972) promovierte nach seinen Diplomabschlüssen in BWL und VWL an der Universität zu Köln am gleichen Ort 2001 zum Dr. rer. pol. im Fach Wirtschaftsgeschichte. Seit 2004 ist er Professor für Economics, Marketing und Marktforschung an der Cologne Business School in Köln.

Neben der wissenschaftlichen Forschung zum Online-Marketing kommen später der Betrieb eigener Internetplattformen und Engagements als Business Angel oder Investor in digitalen Start-ups sowie ab 2012 die von ihm mitgegründete Unternehmensberatung Convidera hinzu. Diese wuchs in den ersten 4 Jahren auf rund 70 Mitarbeiter, die von den Standorten Köln und Düsseldorf aus Unternehmen vom DAX-Konzern bis zum Mittelständler auf dem Weg der digitalen Transformation der ganzen Wertschöpfungskette mit Beratung, Umsetzung und Software-Lösungen begleiteten. Im Mai 2016 verkaufte Skibicki seine Convidera-Anteile, um als Keynote-Speaker und Berater ausgewählter Top-Führungskräfte noch flexibler als Schnittstelle zu einem breit aufgestellten Netzwerk aus Beratungen, Agenturen, Freelancern, Softwarehäusern und Investoren agieren und unterstützen zu können. Auf diese Weise können die jeweiligen Partner für ein ganzheitliches Change-Management von Geschäftsmodellen, Unternehmensstrukturen und Unternehmenskulturen passgenau ausgewählt werden, die für die Transformation an die Rahmenbedingungen des digital vernetzen Zeitalters jeweils erforderlich sind.

Seit Januar 2013 ist Klemens Skibicki Kernmitglied des Beirates „junge digitale Wirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Im Juni 2014 folgte mit der Berufung in den Digitalbotschafter-Kreis des Wirtschaftsministers Nordrhein-Westfalen im Bereich „Corporates“ eine weitere Tätigkeit in der ehrenamtlichen Politikberatung.

Zum vollständigen Programm der Jahrestagung

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