#akep16: Von FinTechs, Start-ups und Impressionen aus dem Silicon Valley

Wenn die Buchbranche neue Wege gehen und Ideen entwickeln muss, hilft manchmal ein Blick in eine andere Branche, um zu sehen: Wie meistern die ihre Zukunft? Mit was für Herausforderungen hat beispielsweise die Finanzbranche zu kämpfen? Das war das zentrale Thema der Shortcuts während der AKEP-Jahrestagung.

Markus Becker-MelchingFinTechs – dahinter verbirgt sich nichts weiter als die Zusammenfassung aller modernen Technologien, die sich im Bereich der Finanzdienstleistungen entwickelt haben. Markus Becker-Melching vom Bundesverband deutscher Banken umriss kurz die Herausforderungen, vor denen viele FinTechs stehen. Die größte? »Hoffnungslos veraltete EDV-Systeme«, stellte er fest. FinTechs stellen nicht immer neue Produkte vor, sondern verbessern alte. Dabei stehen sie vor großem Druck, denn gerade in der Finanzbranche sind die Anforderungen unheimlich hoch. Die IT macht schlapp? »Das geht gar nicht, denn sonst denken die Kunden noch, die Bank sei pleite!« Dennoch lösen FinTechs auf keinen Fall das traditionelle Banksystem ab, denn viele der Start-ups müssen sich noch beweisen. »Die Start-up-Branche ist brutal. Es gibt ein hohes Verlustrisiko«, schloss Becker-Melching. Als ein Beispiel stellte Susanne Krehl ihr Start-up barzahlen.de vor.


Knut Nicholas KrauseEine komplett andere Perspektive brachte Knut Nicholas Krause vom KNK Verlag ein. Er stellte seine Impressionen von der Silicon Valley-Tour vor: Roboter, die Bier brauen, Drohnen, VR-Brillen und vieles mehr. Vor allem die Virtual und Augmented Reality wird der Buchbranche viele neue Impulse, Geschäftsmodelle und Anwendungsmöglichkeiten geben können.

Durch VR-Brillen wird die Reisebranche stark beeinflusst werden, da nun die virtuelle Dimension des Reisens dazukommen würde. Auch im Bereich Lernen gibt es Möglichkeiten, die Technik für sich zu nutzen – im Medizinbereich wird es schon gemacht. Mit VR-Brillen kann jeder Museumsbesuch aufgewertet werden, für Feuerwehrleute kann die Technologie überlebenswichtige Orientierungspunkte geben und in der Architektur seien zukünftige virtuelle Rundgänge möglich.
Susanne Krehl
Fachverlage könnten Virtual Reality nutzen, um kontextrelevante Informationen auszuspielen. »Und letztendlich darf nicht unterschätzt werden, dass sich hier eine fantastische Unterhaltungsmaschinerie verbirgt«, schloss Krause.











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