#akep15: Was wir von K.I.T.T. lernen können

Es gibt Branchen, in denen das Internet der Dinge bereits eine große Rolle spielt – und wo die Entwickler bereits sehnsüchtig auf Content zum Spielen warten. Dazu gehört unter anderem die Automobilbranche. Kay Herget von BOSCH SoftTec stellte den Stand der Dinge vor.

Kay Herget
Zugegeben, mit dem Titel seines Vortrags hatte Kay Herget selbst seine Probleme, scheiterte er doch schon an einer Übersetzung ins Deutsche von „The Future of Connected Automotive Infotainment and Driver Assistance“. Weit weniger sperrig waren die Inhalte, in dem Herget für die Zuhörer der AKEP-Jahrestagung mit vielen Beispielen vermittelte, wie die Automobilbranche derzeit mit Daten und Vernetzung experimentiert.

Was in den 80er Jahren mit K.I.T.T. schon fast ein wenig trashig erschien, wird bald zur Realität werden. Im Auto der Zukunft können alle Infotainment-Optionen mit Hilfe von Sprachsteuerung aktiviert werden. Ein Video visualisierte diese Szene: Egal, ob es der Abruf von den Terminen des Tages aus dem Bürokalender ist, das Einplanen von unvorhergesehenen Ereignissen in den Tagesablauf, die Kommunikation mit Freunden und der Familie, das Ändern der Fahrroute und natürlich der Abruf der Wettervorhersage – alles ist durch Sprachsteuerung im eigenen Auto möglich. Die Folge daraus ist ersichtlich: Die vernetzten Autos der Zukunft werden zum Medium. Und hier kommen die Content-Ersteller ins Spiel, denn jede Medienform braucht Inhalte.

Wie eine Kooperation zwischen TomTom und Bosch SoftTec aussieht, zeigte dieses Video auf:

Statt dem eingeblendeten Weg und Warnsystemen könnte die Frontscheibe in Zukunft auch durch andere Inhalte angereichert werden. Wie wäre es mit einem Reiseführer, der passende Bilder zu Sehenswürdigkeiten in der Nähe einblendet – inklusive Kurzinfos wie Öffnungszeiten oder Eintrittspreisen?

Die Buchbranche ist interessant für andere Branchen, weil sie die Inhalte produziert. Die Frage für die Zukunft wird sein: Wird sie einfach „nur“ die Inhalte liefern – oder mehr?




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[…] die Keynotes von Dr. Ulrich Eberl und Kay Herget einen Einblick in die Zukunft und die Technik anderer Branchen gaben, holte Michael Praetorius, […]

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